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Kleinkredit gesucht? Alle Kleinkredit-Anbieter in Österreich auf einen Blick.

 


Online-Kleinkredite in Österreich im Vergleich

Nicht alle Anschaffungen müssen immer gleich mehrere tausend Euro kosten. Reparaturen, Umschuldungen oder der nächste Urlaub schlagen oft nur mit einigen hundert Euro zu Buche. Für die Finanzierung kann in diesem Fall ein günstiger Kleinkredit sorgen!

Kleinkredit-Anbieter in Österreich

Anbieter
Laufzeit 24 – 84 Monate 12 – 84 Monate 12 – 120 Monate
Kreditsumme 5.000 € bis 50.000 € 5.000 € bis 50.000 € 5.000 € bis 50.000 €
Details Online Sofortzusage Variable Zinsen oder Fixzins kein Bearbeitungsentgelt
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Für Kreditnehmer ist es wichtig, immer möglichst günstige Darlehen aufzunehmen. Ein entscheidender Faktor hierbei ist die Höhe der Kreditsumme. Je geringer diese ausfällt, desto geringer ist auch die Laufzeit des Kredits. Und für die Bank bedeutet die Vergabe von geringen Summen ein ebenfalls vergleichsweise geringes Ausfallrisiko. Dadurch sinken die Zinsen für die Kreditvergabe – sowohl absolut als auch relativ gesehen. Ein Kleinkredit ist genau das: Ein Darlehen mit einer kleinen Kreditsumme. Daher ist die Kreditart äußerst kostengünstig, wobei sich gleichzeitig wichtige Anschaffungen finanzieren kann.

Was ist ein Kleinkredit?

Es gibt eigentlich gar keine rechtliche Definition des Begriffs Kleinkredit. In der Praxis werden aber alle Darlehen als Kleinkredit bezeichnet, deren Kreditsummen zwischen 500 und 10.000 Euro liegen. Meistens orientiert sich die Kredithöhe aber eher am unteren Ende dieser Skala. Zwischen 500 und 2.500 Euro sind gängige Werte für den Kleinkredit.

In Sachen Laufzeit ist die Kreditart recht flexibel. Los geht es meist aber einer Rückzahlungsdauer von 12 Monaten. Maximal möglich sind in der Regel 84 Monate, wobei das von der Bank abhängig ist. Interessant zu wissen ist, dass weit mehr als 60 Prozent aller in Österreich vergebenen Privatkredite Kleinkredite sind. Nur ein kleiner Teil der Darlehen wird für größere Projekte wie etwa Immobilienfinanzierungen oder Autokäufe verwendet.

Unterschied: Kleinkredit vs. Mikrokredit

Nicht zu verwechseln ist der Kleinkredit mit dem Mikrokredit. Beide Kreditarten vereint nur, dass sie geringe Kreditsummen aufweisen. Der Mikrokredit wird aber fast ausschließlich in Entwicklungsländern vergeben und dient dazu, die dortige Wirtschaft anzukurbeln. Kleinbauern oder andere Gewerbetreibende erhalten die Kredite vom Staat bzw. internationalen Organisationen, um wichtige Investitionen finanzieren zu können

Kann ein Kleinkredit bei jeder Bank aufgenommen werden?

Es gibt viele Banken, die Kredite erst ab 5.000 oder gar 10.000 Euro vergeben. Werte von unter 1.000 Euro sind nur bei den wenigsten Kreditinstituten möglich. Der Grund: Wenn die Bank einen Kredit vergibt, fallen Fixkosten an. Diese rentieren sich aus wirtschaftlicher Sicht nur, wenn die absolute Kreditsumme zumindest einige tausend Euro beträgt. Schließlich muss die Bank:

  • ein Darlehenskonto einrichten,
  • die Kreditvergabe an sich regeln,
  • den Kredit während der Laufzeit verwalten und
  • mögliches Beratungspersonal bezahlen.

Diese Fixkosten sind bei Direktbanken in der Regel weniger stark ausgeprägt als im Filialbereich. Wirklich günstige Anbieter von Kleinkrediten finden sich folglich fast ausschließlich im Internet, wobei vor allem die BAWAG P.S.K., die ING DiBa als auch die swkbank zu empfehlen sind.

Partnerbanken für Kleinkredite in Österreich

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  • Günstige Zinsen
  • Passgenaue Finanzierung
  • Freier Verwendungszweck
  • Flexible Laufzeiten
  • Kostenlose Sondertilgungen möglich
  • Unkomplizierte Beantragung

Wofür eignet sich die Aufnahme eines Kleinkredits?

Kleinkredite können unkompliziert und schnell beantragt werden. Allerdings ist die Kreditsumme natürlich nach oben hin begrenzt. Daher wird die Kreditart vor allem für folgenden Finanzierungen eingesetzt:

  • Umschuldungen des Dispokredits
    Schnell kann es passieren, dass das eigene Konto überzogen wird. Das ist für ein paar Tage oder auch wenige Wochen auch gar kein Problem. Sobald sich das Konto aber dauerhaft oder schon zwei bis drei Monate im Minus befindet, wird es richtig teuer. Zwischen 7 und 14 Prozent an Zinsen verlangen die Kreditinstitute für die Ausnutzung des Dispokredits. Die Aufnahme eines günstigen Kleinkredits rechnet sich in diesem Fall definitiv. Die kontinuierliche Abzahlung hilft zudem dabei, nicht in die Schuldenfalle zu geraten.
  • Dringende Reparaturen
    Am Auto, den Sanitäranlagen oder generell in der eigenen Wohnung kann es schon mal zu Schäden kommen. Vor allem das Auto ist aber zu wichtig, als dass das Geld für die Reparatur erst angespart werden könnte. Hier gilt es, möglichst schnell zu reagieren. Wenn gerade aber kein Geld auf dem Konto ist, wird es schwierig. Der zinsgünstige Kleinkredit stellt die dringend benötigten Mittel zur Verfügung, so dass Kreditnehmer nicht länger auf Auto, Sanitär und Co. verzichten müssen.
  • Konsumgüter
    Natürlich können auch vor allem Konsumgüter mit dem Kleinkredit finanziert werden. Neue Möbel, Fernseher und teure Smartphones lassen sich zinsgünstig finanzieren. Kreditnehmer sollten aber unbedingt darauf achten, nicht über ihren Verhältnissen zu leben. Schließlich muss der Kredit auch wieder abbezahlt werden.

Sind Kleinkredite wirklich günstig?

Klare Antwort: Das kommt darauf an. In der Regel sind Kleinkredite deutlich günstiger als herkömmliche Darlehen. Das gilt vor allem für Darlehen, deren Summen die 1.000-Euro-Marke nicht überschreiten. Sie werden meist mit einer Laufzeit von nur wenigen Monaten vergeben, so dass die gesamten Zinszahlungen äußerst gering sind. Der effektive Jahreszins ist jedoch meist höher als bei anderen Krediten, was sich allerdings nicht auf die Gesamtkosten auswirkt.

Steigt die Kreditsumme dann an, so verlängert sich in der Regel auch die Laufzeit des Darlehens. Die effektiven Zinsen sinken dann, der Kredit an sich wird aber natürlich teurer. Schließlich werden über mehrere Jahre Zinsen an die Bank bezahlt. Absolut betrachtet sind die Kosten für den Kleinkredit aber immer noch deutlich günstiger als bei anderen Darlehensarten.

Welche Voraussetzungen für die Aufnahme des Kleinkredits gibt es?

Besonders positiv ist auch, dass die Kreditvoraussetzungen für den Kleinkredit sehr gering sind.
Grundsätzlich gelten nur folgenden Vorgaben:

  • Volljährigkeit des Kreditnehmers
  • Fester Wohnsitz innerhalb von Österreich
  • Geregeltes Einkommen
  • Keine negativen KSV-Einträge

Schon wenn das Einkommen nur knapp oberhalb der Pfändungsgrenze liegt, ist die Aufnahme eines Kleinkredits kein Problem. Beträge zwischen 500 und 2.500 Euro können auch von Personen mit niedrigem Einkommen problemlos abbezahlt werden. Wichtig ist nur, dass sich in der KSV-Auskunft wirklich keine negativen Einträge finden lassen. Andernfalls lehnen viele Banken das Kreditgesuch pauschal ab.

Die notwendige Sicherheit beim Darlehen wird ausschließlich durch das Einkommen gewährleistet. Weil die Kreditsumme so klein ist, müssen Kreditnehmer keine anderen Sicherheiten wie etwa eine Hypothek hinterlegen. Bezogen auf das Einkommen ist wichtig, dass sich der Kreditnehmer in einer Festanstellung befindet oder über eine Rente verfügt, die oberhalb der Pfändungsgrenze liegt.

Freiberufler und Selbstständige haben es deutlich schwerer, einen Kleinkredit zu erhalten. Das liegt daran, dass ihr Einkommen von den Banken als nicht wirklich stabil angesehen wird. Generell lassen sich die Chancen auf eine Bewilligung erhöhen, wenn der Selbstständige schon seit mehreren Jahren erfolgreich tätig ist. Auch die Abtretung anderer Sicherheiten wie etwa einer Lebensversicherung oder die Einsetzung eines Bürgen sind Möglichkeiten, das Darlehen doch noch zu erhalten.

Wie läuft die Beantragung des Kleinkredits ab?

  1. Kreditnehmer vergleichen die Angebote und suchen die günstigste Bank für den entsprechenden Wunschkredit.
  2. Auf der Homepage der Bank findet sich ein Formular, über das der Kredit beantragt werden kann. Die Banken benötigen zur Bereitstellung des Kredits in der Regel nur einige wenige Angaben zur Person des Kreditnehmers. Per einfachem Mausklick wird das Dokument dann an die Bank übermittelt.
  3. Die Bank prüft den Kreditantrag. Sofern das Gesuch angenommen wird, macht sie ein verbindliches Angebot und verschickt einen Kreditvertrag.
  4. Diesen Kreditvertrag können Kreditnehmer jetzt ablehnen oder annehmen. Es sollte natürlich vor allem auf den effektiven Jahreszins geachtet werden, der die kompletten Kosten des Darlehens angibt.
  5. Wenn sich der Kreditnehmer für die Unterschrift des Kreditvertrags entscheidet, muss noch eine Legitimation durchgeführt werden.

Info: Legitimation per VideoIdent-Verfahren

Die Legitimierung kann bei vielen Banken mittlerweile bequem vom Computer aus vollzogen werden. Dazu nutzen Kreditinstitute das sogenannte VideoIdent-Verfahren, bei dem der Kreditnehmer mit einem Mitarbeiter der Bank telefoniert. Dieser verifiziert die Daten, indem er den Ausweis des Kreditnehmers überprüft. Nach einem rund fünfminütigen Gespräch ist die komplette Legitimierung bereits abgeschlossen.

Info: Legitimation per PostIdent-Verfahren

Etwas aufwändiger ist die Bestätigung der Identität über das klassische PostIdent-Verfahren. Hierbei müssen Kreditnehmer ihren Kreditantrag ausdrucken, unterschreiben und in die nächste Postfiliale bringen. Der Postmitarbeiter übernimmt die Überprüfung der Identität und sendet den Kreditvertrag anschließend an die Bank. Das dauert ein bis zwei Werktage, wodurch sich die Kreditvergabe im Vergleich zum VideoIdent-Verfahren etwas verzögert.

Diese Dokumente werden beim Online-Antrag Ihres Kleinkredits benötigt

Auch beim Kleinkredit müssen Kreditnehmer natürlich einige Unterlagen vorlegen, bevor die Vergabe vollständig abgewickelt werden kann. Dazu zählen insbesondere die folgenden Dokumente:

Gehaltsnachweise bzw. Einkommensnachweis
Nachweise des Wohnsitzes
Kopie eines gültigen Ausweisdokuments
Die Gehaltsnachweise können Arbeitnehmer ganz einfach mittels Kontoauszügen der letzten drei Monate vorweisen. Dabei sollte darauf geachtet werden, alle nicht zum Gehalt gehörigen Positionen zu schwärzen. Diese werden nicht benötigt, um das eigene Einkommen nachzuweisen und gehen die Bank folglich wenig an.

Beim Nachweis des Wohnsitzes werden in der Regel aktuelle Meldebescheinigungen oder Abrechnungen von Energieversorgern aus den letzten drei Monaten verlangt. Wichtig ist, dass der Führerschein bei einigen Banken nicht als gültiges Ausweisdokument anerkannt ist. Besser ist es, immer den Personalausweis vorzulegen.

Ist der Ratenkauf eine Alternative zum Kleinkredit?

Mit dem Kleinkredit werden oft Konsumgüter finanziert. Besonders in der Vorweihnachtszeit, aber auch innerhalb des Jahres kaufen Verbraucher Fernseher, Schmuck und Smartphones mit Krediten. Die jeweiligen Verkäufer werben häufig damit, dass die Geschenke auch auf Raten gekauft werden können.

Doch ist das wirklich eine Alternative zum Kleinkredit? Nein!

  • Beim Ratenkauf wird oft nur mit dem Sollzins geworben. Der Effektivzins wird nur im Kleingedruckten angegeben, ist aber in der Regel höher als beim Kleinkredit.
  • Mit Zinsen zwischen 7 und 15 Prozent pro Jahr lassen sich die großen Warenhäuser die Ratenkäufe laut einer Studie der Arbeiterkammer Wien bezahlen. Deutlich mehr als bei allen herkömmlichen Ratenkrediten.
  • Beim Ratenkauf wird häufig mit Monatszinsen geworben. 1,65 Prozent monatliche Zinsen wirken wenig, machen aber im Jahr stolze 21,7 Prozent aus.
  • Der Ratenkauf birgt die Gefahr der Schuldenfalle. Wer mehrere Produkte auf Raten kauft, verliert schnell den Überblick. Außerdem achten Verbraucher beim Ratenkauf oft nicht mehr genau genug auf den eigentlichen Kaufpreis. Es werden nur die monatlichen Raten betrachtet, die natürlich viel geringer sind als die Anschaffungskosten.